Hallo zusammen,
die Drehzahlen bis wohin ein M102 8V läuft ist, keine Frage der Ventilanzahl, sondern eher der Steuerzeiten und des Ventilquerschnitts/hubs.
Als gute Basis sieht man 50% der Bohrung als Einlassquerschnitt an.
(das fällt einem Vierventieler leichter)
Ein 2V kann mit entsprechenden Einlassventilen und Nockenwellen locker bis 7000U/min drehen.
Reduziert man die trägen Massen, geht es noch höher.
(in dem Fall Kipphebel und Ventil)
Größere und leichte Ventile erleichtern den Gasdurchsatz.
Die Steuerzeiten und der Ventilhub sind auf Seiten der Nockenwelle dafür verantwortlich.
Im Grunde kommt es darauf an einen höheren Füllgrad zu erziehlen.
Das Wie ist der Witz!
Anbei noch ein paar links:
http://www.kfz-tech.de/Formelsammlung/M ... igkeit.htm
http://www.kfz-tech.de/Kolbenringe.htm
http://www.gromex.de/produkte/kolbenrin ... reifringe/
Jeder Kolben kippt in OT, um da die Abdichtung zu verbessern, gibt es inzwischen Passformringe.
Damit geht es etwas besser, aber auch mit den Passformringen ist irgendwann Schluss.
Der hydrodynamische Effekt wird mit zunehmender Geschwindigkeit größer!
z.B.:
http://www.cbbc.de/index.php?view=allgemeine&active=7
Gruß
Th.
PS: Inzwischen macht man die Einlasskanäle auch nicht mehr glatt.
In der F1 haben sie eine definierte gewellte Oberfläche. -> turbolente Strömung.